Lage: Deutschland Bayern Füssen
Eiszeitlich geformter See westlich von Füssen am Alpenrand – mit Rundweg, Badestellen im Sommer und einer Geschichte, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht.
Interessante Fakten
- Die Stadt Füssen ist seit 1928 Eigentümerin des Sees.
- Der Weißensee gehörte schon im 8. Jahrhundert zum Besitz der Mönchszelle St. Mang.
- Der höher gelegene Alatsee liegt nur rund 500 Meter weiter südlich.
Gründe für einen Besuch
- Rundweg am Ufer mit Blick auf die Allgäuer Alpen
- Baden im Sommer
- Gut mit Füssen und dem Alatsee kombinierbar
Der Weißensee liegt westlich von Füssen am nördlichen Alpenrand auf rund 787 Metern Höhe. Er ist etwa 2,3 Kilometer lang, bedeckt rund 1,35 Quadratkilometer und erreicht eine Tiefe von bis zu knapp 25 Metern. An seinen Ufern liegen die Füssener Ortsteile Weißensee, Oberried und Moos; etwa 500 Meter weiter südlich und höher liegt der Alatsee.
Geformt wurde das Becken während der Eiszeit, vor allem durch den Lechgletscher. Mehrere Bäche speisen den See, sein Abfluss ist die Füssener Achen. Der Name wird entweder auf weiß schimmernde Kalkablagerungen oder auf einen alemannischen Siedler namens Wizo zurückgeführt.
Im Sommer wird der See zum Baden genutzt, im Winter laut Quelle auch zum Eislaufen. Ein Rundweg führt um das Ufer. Der See und seine Umgebung stehen unter Landschaftsschutz.
Geschichte
753 schenkte der fränkische König Pippin den See samt Umland dem Augsburger Bischof Wikterp für die neu gegründete Mönchszelle St. Mang. 1928 kaufte die Stadt Füssen den See einschließlich der Fischereirechte von privaten Eigentümern.
Besondere Merkmale
Eiszeitlich geprägter Voralpensee mit mehreren Zuflüssen, Abfluss über die Füssener Achen. Im See leben unter anderem Renken, Zander, Hechte und Saiblinge; zu den Vögeln am See zählen Schwäne, Haubentaucher, Blässhühner und verschiedene Entenarten.
Karte
Öffnet einen externen Routenplaner. Bitte vor der Abfahrt Zugang und Öffnungszeiten prüfen.
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Quellen
Bild: Carsten Steger · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
