Renaissance-Haus von 1568–1578 in Bouvignes-sur-Meuse, errichtet nach der Zerstörung von 1554 – heute Museum für das mittelalterliche Erbe der Maasregion.
Interessante Fakten
- Das Haus wurde anstelle der 1554 zerstörten Grafenburg gebaut.
- Es steht über den Kellern mindestens zweier mittelalterlicher Häuser.
- Seit 2008 ist es ein Museum für das mittelalterliche Erbe der Maasregion.
Gründe für einen Besuch
- Renaissance-Architektur in Bouvignes
- Museum zum mittelalterlichen Erbe der Maasregion
- Gut mit der Burgruine Crèvecœur kombinierbar
Die Maison espagnole steht an der Place du Baillage in Bouvignes-sur-Meuse, einem Ortsteil von Dinant am linken Ufer der Maas. Der Eisenhüttenbesitzer Gobert Maistrecocq ließ sie 1568 bis 1578 errichten, als Ersatz für die Grafenburg, die 1554 bei der Plünderung der Stadt durch die Truppen Heinrichs II. zerstört worden war. Das Haus steht auf den Kellern mindestens zweier mittelalterlicher Häuser.
Der Bau zeigt die niederländische Renaissance mit noch gotischem Umriss; um 1620 kamen drei Renaissance-Giebel mit barock anmutenden Voluten hinzu. Ein Jahrhundert später war das Haus stark verfallen. 1888 kaufte es die Gemeinde und nutzte es als Rathaus und Knabenschule; nach Kriegsschäden zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde es mehrfach instand gesetzt.
Seit 1948 steht es unter Denkmalschutz. Nach einer Restaurierung von 2002 bis 2007 beherbergt es seit 2008 die Maison du patrimoine médiéval mosan, ein Museum zum mittelalterlichen Erbe der Maasregion.
Geschichte
1568–1578 von Gobert Maistrecocq anstelle der 1554 zerstörten Grafenburg errichtet, um 1620 drei Renaissance-Giebel ergänzt, um 1720 stark verfallen, 1888 Kauf durch die Gemeinde (Rathaus, Knabenschule), 1948 unter Denkmalschutz, 2002–2007 Restaurierung, seit 2008 Museum.
Besondere Merkmale
Wohnhaus der niederländischen Renaissance mit gotischem Profil und drei Volutengiebeln, errichtet über mittelalterlichen Kellern.
Karte
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Quellen
Bild: Jmh2o · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
