Gotische Kirche im Herzen von Bouvignes-sur-Meuse – mehrfach zerstört und wiederaufgebaut, mit einem Passionsaltar aus Antwerpen.
Interessante Fakten
- Die Kirche ist 54 Meter lang.
- Die Kanzel wurde 1770 aus der Abtei Floreffe erworben.
- Eine verschwundene Tafel des Passionsretabels wurde im Oktober 2015 wiedergefunden.
Gründe für einen Besuch
- Gotische Kirche mit wechselvoller Geschichte
- Kunstwerke des 16. und 17. Jahrhunderts
- Gut mit Burg Crèvecœur und dem Spanischen Haus zu verbinden
Die Kirche Saint-Lambert steht auf einem Felsvorsprung im Herzen von Bouvignes-sur-Meuse, einem Ortsteil von Dinant. Ihr Westchor lehnt an der Stadtmauer nahe dem früheren Tor La Val. Eine erste Kirche wurde 1217 geweiht; der heutige Bau im Stil der maasländischen Gotik entstand im 15. und 16. Jahrhundert und bewahrt ältere Teile, darunter eine kleine Krypta aus dem 12. Jahrhundert. Der Turm wurde 1550 vollendet, die Kirche ist 54 Meter lang.
Ihre Geschichte ist eine Folge von Zerstörungen: 1466 beschädigten burgundische Truppen Stadt und Kirche, im Juli 1554 plünderten französische Truppen Bouvignes und brannten die Kirche nieder. Am 23. August 1914 trafen deutsche Granaten das Gebäude schwer, im Mai 1940 wurde es erneut bombardiert. Zwischen 1924 und 1927 wurde die Kirche umfassend restauriert.
Zur Ausstattung gehören ein Passionsretabel aus einer Antwerpener Werkstatt (Mitte 16. Jahrhundert), eine Eichenstatue des gefesselten Christus aus dem frühen 16. Jahrhundert, eine Kanzel des 17. Jahrhunderts, die 1770 aus der Abtei Floreffe erworben wurde, sowie eine Grabplatte von 1629 aus Dinanderie, dem für die Region typischen Messingguss. Die Kirche steht seit 1948 unter Denkmalschutz.
Geschichte
1217 Weihe einer ersten Kirche, heutiger Bau 15./16. Jahrhundert, Turm 1550 vollendet. Zerstörungen 1466 und 1554, Wiederherstellung ab 1559, Schäden 1914 und 1940, Restaurierung 1924–1927, 1948 unter Denkmalschutz, 2017 Wetterhahn zum 800. Weihejubiläum wieder aufgesetzt, 2018 Dach erneuert.
Besondere Merkmale
Kirche der maasländischen Gotik auf einem Felsvorsprung an der Stadtmauer, Krypta aus dem 12. Jahrhundert, Passionsretabel aus Antwerpen, Kanzel aus der Abtei Floreffe, Grabplatte aus Dinanderie von 1629.
Karte
Öffnet einen externen Routenplaner. Bitte vor der Abfahrt Zugang und Öffnungszeiten prüfen.
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Quellen
Bild: Jmh2o · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
