Tropfsteinhöhle bei Dinant, 1904 beim Bau einer Kleinbahn entdeckt – mit Kalksinter-Kaskaden und einem unterirdischen Fluss.
Interessante Fakten
- Der unterirdische Fluss kann um fast acht Meter ansteigen.
- Im Winter überwintern etwa hundert Fledermäuse in der großen Halle.
- Der Rundgang endet mit rund 120 Stufen.
Gründe für einen Besuch
- Tropfsteine und Kalksinter-Kaskaden
- Zufallsentdeckung beim Bahnbau 1904
Die Grotte La Merveilleuse liegt an der Straße von Philippeville nach Dinant. Entdeckt wurde sie 1904, als Arbeiter beim Bau einer Kleinbahnstrecke auf einen Hohlraum stießen – eine Höhle, die ein unterirdischer Fluss geformt hat. Zunächst hieß sie nach dem Flurnamen Rend-Peine „Grotte de Raimpaine“, später wegen ihres Aussehens „La Merveilleuse“, die Wunderbare.
Bekannt sind rund 850 Meter Gänge, davon sind 650 Meter für Besucher zugänglich. Die Säle, darunter die „Glaciers“ und die „Grande salle“, zeigen Stalaktiten, Stalagmiten und Kalksinter-Kaskaden. Der Pegel des unterirdischen Flusses steigt mitunter um fast acht Meter. Im Winter leben in der großen Halle etwa hundert Fledermäuse.
Ein Rundgang dauert etwa 50 Minuten und endet mit rund 120 Stufen zurück ans Tageslicht.
Geschichte
1904 beim Bau einer Kleinbahn entdeckt, zunächst „Grotte de Raimpaine“ genannt, später in „La Merveilleuse“ umbenannt.
Besondere Merkmale
Tropfsteinhöhle mit rund 850 Meter bekannten Gängen (650 Meter begehbar), Stalaktiten, Stalagmiten, Kalksinter-Kaskaden und einem unterirdischen Fluss. Eingang auf 155 Metern Höhe.
Karte
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Quellen
Bild: EmDee · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
