Schloss auf einem über 50 Meter hohen Felsen über einer Schleife der Lesse bei Dinant – in Privatbesitz und nur von außen zu sehen.
Interessante Fakten
- Der einzige südliche Zugang nach Dinant führte früher über die Furt von Walzin.
- Das Schloss ist in Privatbesitz und nicht zu besichtigen.
Gründe für einen Besuch
- Markante Lage auf dem Felsen über der Lesse
- Blick auf das Schloss von der Lesse aus
Schloss Walzin steht auf einem mehr als 50 Meter hohen Felsen über einer Flussschleife der Lesse, im gleichnamigen Weiler, der heute zu Dinant gehört. Mit dem Bau wurde im 13. Jahrhundert begonnen; als Bauherr gelten der Lütticher Fürstbischof Theoduin oder Conon de Montaigu, Graf von Rochefort.
Die Burg gehörte zu den größten Belgiens und diente als vorgeschobener Wach- und Verteidigungsposten für Dinant, denn der einzige südliche Zugang zur Stadt führte über die Furt von Walzin. 1554 wurde sie von der französischen Armee teilweise zerstört und verfiel danach. Ab 1850 wurde sie im damaligen Zeitgeschmack wiederaufgebaut und 1930 bis 1932 in ihre heutige Gestalt gebracht.
Das Schloss ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden; zu sehen ist es von der Lesse aus.
Geschichte
Baubeginn im 13. Jahrhundert, 1237 Vertrag zwischen dem Fürstbischof von Lüttich und Herzog Heinrich IV. von Limburg über Walzin, 1554 teilweise Zerstörung durch die französische Armee, ab 1850 Wiederaufbau, 1930–1932 Umbau in die heutige Form.
Besondere Merkmale
Schloss auf einem über 50 Meter hohen Felsen über einer Schleife der Lesse. Früher Wachposten an der einzigen südlichen Zufahrt nach Dinant.
Karte
Öffnet einen externen Routenplaner. Bitte vor der Abfahrt Zugang und Öffnungszeiten prüfen.
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Quellen
Bild: Nenea hartia · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
